Unsere Referenzen

Schweiger Transporte: Neues Logistikzentrum mit Gleisanschluss

Die Spedition Schweiger in Münchsmünster möchte ihren Kunden ab dem kommenden Jahr auch den umweltverträglichen Transport auf der Schiene anbieten. Um die künftigen Möglichkeiten auf dem Gelände zu zeigen erstellten die AnschlussBahnProfis einen Werbefilm, den Sie hier sehen können:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage von Schweiger Transporte.

Ausgewählte Referenzkunden der AnschlussBahnProfis

Die Zahl der realisierten Projekte und Kunden wächst kontinuierlich.

An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen eine Auswahl unserer Kunden und zeigen Ihnen anhand von Beispielen, was wir auch für Sie erreichen können:

  • Amberger Kaolinwerke, Hirschau
  • BayWa, München
  • Berger Beton, Passau
  • Binderholz, Kösching
  • CEMEX, Rüdersdorf
  • Dettendorfer Spedition, Nußdorf
  • InfraServ, Burgkirchen
  • Josera, Kleinheubach
  • Josera, Nowy Tomysl (PL)
  • Klausner Holz Thüringen, Ebersdorf-Friesau
  • Klausner Holz Sachsen, Kodersdorf
  • Kohnstein Bergwerks GmbH, Niedersachswerfen
  • Kronospan, San Vito al Tagliamento (I)
  • Kronotec, Salzburg (A)
  • Kronospan, Sebes, (RO)
  • Max Bögl Fertigteilwerke, Gera
  • Mondi, Wien (A)
  • OMV Deutschland, Burghausen
  • Pfeifer Holzindustrie, Lauterbach
  • Rettenmeier Holzindustrie, Wilburgstetten
  • Scholz Recycling AG & Co. KG, Essingen
  • TD Rohstoffhandel Ebenhausen, Baar-Ebenhausen
  • Zellstoff Stendal, Arneburg
TD Ebenhausen macht Gleisanschluss fit für die Zukunft

Seit den 70er Jahren betreibt die TD Rohstoffhandel Ebenhausen GmbH & Co. KG das Metallrecycling im Ortsteil Werk der Gemeinde Baar-Ebenhausen. Von Beginn an konnte dabei ein bestehender Gleisanschluss vom 2,5 km entfernten Bahnhof Baar-Ebenhausen her genutzt werden, der Ende der 1930er Jahre errichtet worden war und mehreren Firmen im Gewerbegebiet diente. 2005 übernahm TD Ebenhausen die komplette Anschlussbahn und betreibt sie seither in Eigenregie. Für den Verschub der Wagen steht eine eigene Rangierlokomotive zur Verfügung, welche die Wagen zwischen dem Werksgelände und einem außerhalb liegenden Übergabegleis bewegt. Hierüber erfolgt mehrmals wöchentlich der Wagentausch ins europaweite Einzelwagennetzwerk der DB Schenker Rail. Rund 20 bis 30 Prozent des eingehenden Schrotts und über 80 Prozent des ausgehenden geschredderten Metalls - mehrere zehntausend Tonnen im Jahr - werden über die Schiene transportiert und belasten somit nicht zusätzlich das Straßennetz der Umgebung. TD Ebenhausen sammelt nicht nur Schrott, sondern bereitet den Stahl so auf, dass er direkt wieder eingeschmolzen werden kann. Andere Metallsorten werden zur Aufbereitung an andere Standorte innerhalb der Alfa-Gruppe weitergegeben. Das Unternehmen ist seit längerer Zeit im Umweltbeirat Ebenhausen-Werk engagiert und bestrebt, durch Einrichtungen wie einer Wassersprühnebelanlage die Staub- und eine Lärmschutzwand die Lärmbelastung auf ein Minimum zu senken. Aufgrund des kritischen Zustandes der beiden in der Anschlussbahn verbauten Brücken über die Paar und den Paarkanal kam es in der Vergangenheit zu Lasteinschränkungen, die den Fortbestand des umweltfreundlichen Transports per Bahn zunehmend gefährdeten, da von einem Neubau der Brücken ausgegangen werden musste. Mit Hilfe des Pfaffenhofener Ingenieurbüros AnschlussBahnProfis konnte jedoch eine wirtschaftlichere Sanierungslösung zu einem Drittel der Kosten von Neubauten gefunden werden. Sie wurde im vergangenen Jahr zu rund 450.000 EUR aus eigenen Mitteln realisiert. Seither können die Wagen wieder voll ausgelastet werden, was acht Tonnen und damit etwa fünfzehn Prozent mehr Nutzlast bedeutet. Diese Maßnahme ist Voraussetzung für weitere Investitionen am Standort.

Die TD Rohstoffhandel Ebenhausen GmbH & Co. KG gehört zur Alfa Gruppe, die an 18 Standorten in Bayern sowie je einem weiteren in Österreich und Ungarn moderne Recyclingdienstleistungen anbietet. www.td-ebenhausen.de

 

Josera, Kleinheubach (Tierfutterproduzent)

Die Ausgangslage
Der Futtermittelhersteller Josera aus Kleinheubach am Main verfügte bereits seit den 1980er Jahren über einen firmeneigenen Gleisanschluss. Nachdem dieser im Jahr 2001 durch das MORA C (Marktorientiertes Angebot Cargo)-Programm der Deutschen Bahn nicht mehr bedient wurde war das Unternehmen in den Jahren darauf weiterhin darum bemüht seine Transporte im Wareneingang auf der Schiene abwickeln zu können. Im Jahr 2006 konnte das Mainzer Unternehmen Stock-Transport dafür gewonnen werden, seither verkehren wöchentlich Transporte mit Calciumcarbonat aus einem Steinbruch in Blaubeuren in der Nähe von Ulm. Diese werden seit Juni 2011 durch den Transport von Salz aus Heilbronn ergänzt. Um diese Transporte jedoch wirtschaftlich durchführen zu können waren Mindestmengen notwendig, die sich auf den vorhandenen Gleisanlagen nur unter großem Aufwand abwickeln ließen. Zudem standen keine Kapazitäten für weitere Transporte zur Verfügung.

 

Die Leistungen der AnschlussBahnProfis
Mit Hilfe der AnschlussBahnProfis wurden die Prozesse im Werk analysiert und die Gleisanlagen neu konzipiert. Nach der Analyse erfolgte die erfolgreiche Antragstellung für Mittel aus der Gleisanschlussförderrichtlinie des Bundes. Die AnschlussBahnProfis führten daraufhin die Genehmigungsplanung, die Ausführungsplanung sowie die Ausschreibung nach VOB durch, kümmerten sich um die Vergabe und die Bauoberleitung und stellten die örtliche Bauüberwachung während der Bauarbeiten in den Jahren 2010 und 2011. Der bisherige Anschluss aus Richtung Aschaffenburg wurde dabei durch einen aus Richtung Miltenberg ersetzt, da die Lieferungen nun aus dieser Richtung eintreffen und somit schneller ins Werk gefahren werden können. Auch bei der Verwendungsprüfung unterstützten die AnschlussBahnProfis die Josera GmbH & Co. KG.

 

Das Ergebnis
Seit die neuen Anlagen vollständig zur Verfügung stehen rollen jährlich 30.000 t Rohstoffe umweltfreundlich über die Schiene ins Werk. Das erspart der Straße wie auch der Natur 1.600 Lkw-Fahrten. Weiteres Potential ist vorhanden, die Gleisanlagen bieten Raum für bis zu 65.000 t jährlich. Künftig soll die Schiene auch für die Versorgung eines neu gebauten Zweigwerks im polnischen Nowy Tomysl genutzt werden. Auch wünschen sich Kunden aus Skandinavien und Osteuropa die Belieferung per Bahn.

 

Wenn Sie mehr rund um die Transporte von Josera wissen und weitere kluge Verlagerungbeispiele kennenlernen wollen, holen Sie sich die komplette Broschüre der Allianz pro Schiene als PDF-Download: "Die Bahn bringt's!"

 

Hier können Sie das Ergebnis des Umbaus auf einem Luftbild sehen.