Hier finden Sie ausgewählte Artikel und Hinweise auf Veranstaltungen rund um den Schienengüterverkehr und Gleisanschlüsse.
Am 16. September 2010 findet am Messegelände in Hannover das Forum
Marco Polo-Förderprogramm der EU: Kein Buch mit sieben Siegeln!
statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Das Marco Polo II-Programm der EU unterstützt finanziell die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene oder das Wasser.
Zu kompliziert? Zu viele Formalitäten? Keine Chance auf Erfolg?
Das Marco Polo-Forum zeigt Ihnen Wege zum Erfolg: geeignete Dienste, Antragsverfahren, Zuwendungsphase. Schritt für Schritt werden die relevanten Aspekte dargestellt. Die Hürden einer Antragstellung werden anhand von erfolgreichen Beispielen genommen.
Veranstalter ist die Marco Polo-Kontaktstelle
Niedersachsen.
Das Rahmenprogramm des Forums stellt der 8. Niedersächsische Logistics
Network Congress dar: in Halle Nord 2 der Deutschen Messe AG,
Hermesallee, 30521 Hannover.
Den Kongressflyer mit dem Programm und den Teilnahmebedingungen für das Marco Polo-Forum finden Sie in der rechten Spalte zum Download.
Anmeldungen bitte per E-Mail an veranstaltungen@marcopolo-programm.de. Sie erhalten eine Teilnahmebestätigung per Mail. Die Eintrittskarte geht Ihnen von der Firma LNC GmbH in Hannover zu.
Programm des Marco Polo-Forums:
| 10:00 | Begrüßung und Vorstellung der Marco Polo Kontaktstelle Niedersachsen Hans-Peter Wyderka, Referatsleiter, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr |
| 10:15 | For a Sustainable Freight Transport in Europe (Für einen nachhaltigen Güterverkehr in Europa) Katarzyna Drabicka, Project Officer, Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EAWI), Brüssel (Vortrag auf englisch) |
| 10:45 | Antragstellung: Wie geht das? Dr. Bernd Seidel, Marco Polo Kontaktstelle Niedersachsen, Garbsen/Hannover |
| 11:15 | Fragen und Antworten |
| 11:30 | Pause |
| 11:45 | Erfolgreich bei und mit Marco Polo: Mit VIKING-Rail intermodal nach Schweden Dirk Baerbock, Key Account Manager, Schenker Automotive RailNet GmbH, Hannover |
| 12:15 | Logistik für Windenergieanlagen mit Bahn und Schiff - Erfolgreicher Strategiewechsel von ENERCON Ursula Vogt, Assistentin der Geschäftsleitung, ENERCON GmbH, Aurich, Hendrik van Hettinga, kfm. Assistenz, ENERCON Logistik, Aurich |
| 12:45 | Lassen Sie nichts anbrennen: Gut vorbereitet in die Antragstellung! Friedrich Gitterle, AnschlussBahnProfis Ingenieurbüro GmbH, Pfaffenhofen/Ilm |
| 13:13 | Fragen und Antworten |
| 13:30 | Ende der Veranstaltung |
| ca. 14:15 | Nach einer Mittagspause: Individuelle Gespräche mit den Referenten (einschließlich der Vertreter von EU-Agentur und Marco Polo Kontaktstelle; Gesprächswünsche bitte vor der Veranstaltung anmelden!) |
Am Dienstag, den 20. Juli 2010 findet in Augsburg das von der Bayern Innovativ GmbH organisierte
Kooperationsforum "Logistikstandorte in Bayern - attraktiv und nachhaltig"
statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Bayern zählt durch seine geographische Lage, aber auch durch seine breit gefächerte Struktur im produzierenden Gewerbe zu den wichtigen Logistikdrehscheiben in Europa und als Gateway für die rasch wachsenden multidirektionalen Warenströme mit den osteuropäischen und asiatischen Länder. Aufgrund wachsender Globalisierung, der Zusammenarbeit über weit verstreute Standorte sowie der zunehmenden Individualisierung und geforderten Flexibilität ist die Logistik in nahezu allen Branchen ein integraler Bestandteil geworden. So bietet der Freistaat Bayern für Logistikunternehmen beste Voraussetzungen, um den gestiegenen Anforderungen der Branche gerecht zu werden.
Ein hervorragend ausgebautes Straßen- und Schienennetz, Häfen mit trimodaler Verkehrsanbindung sowie internationale Flughäfen gewährleisten beste Transportbedingungen. Mehr als 400.000 Beschäftigte innerhalb der Branche sprechen für sich. In allen Landesteilen Bayerns finden sich Top-Logistikstandorte, mittlerweile wurde die hohe wirtschafts- und strukturpolitische Relevanz der Branche entdeckt. Die Ballungsräume München und Nürnberg sind überregional und international bekannte und attraktive Standorte für Investoren. Daneben positionieren sich zunehmend erfolgreich auch andere Regionen als Logistikstandorte des Freistaates. Dies zeigt nicht zuletzt die große Anzahl an Logistikinitiativen, die sich in Bayern um die Vermarktung von Logistikstandorten und/oder die Vernetzung der regionalen Logistikwirtschaft kümmern.
Neben den „weichen" Rahmenbedingungen, um dessen Ausgestaltung sich u.a. die Logistikinitiativen kümmern, gibt es weitere Ansiedlungsfaktoren, die die Attraktivität einer Region für die Logistikbranche beeinflussen. Hierzu zählen z.B. die Infrastrukturausstattung, Industriedichte oder auch die Stärke der Absatzmärkte.
Vor diesem Hintergrund konzipiert und organisiert das Cluster Logistik, gemanagt von der Bayern Innovativ GmbH, gemeinsam mit der IHK Schwaben, GVZ-Entwicklungsmaßnahmen GmbH, Planungsverband GVZ Raum Augsburg, ProLogis GmbH und der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS das Kooperationsforum „Logistikstandorte in Bayern - attraktiv und nachhaltig!" mit begleitender Fachausstellung.
Ziel des Kooperationsforums ist es, die Anforderungen an einzelne Standortwahlkriterien der Logistik herauszustellen und die Bewertungskriterien aus Investorensicht für die Logistik kritisch zu beleuchten. Hierzu zählt die Darstellung, wie Logistikdienstleister, Eigennutzer von Logistikimmobilien, Projektentwickler oder auch Immobilienfonds die Standortangebote sondieren und bewerten. Nicht zuletzt soll die starke Stellung des Logistikstandorts Bayern unterstrichen werden.
Das Kooperationsforum wird von einer Besichtigung von Unternehmen und des GVZ am Logistikstandort Augsburg am Vormittag des 20. Juli 2010 begleitet. Ein abschließendes Get-together in der Ausstellung bei der IHK Schwaben in Augsburg gibt Gelegenheit, die Kontakte und den Erfahrungsaustausch zu vertiefen.
Am Dienstag, den 15. Juni 2010 findet der
2. Heidelberger Eisenbahnrechtstag mit dem Schwerpunkt Eisenbahn-INFRASTRUKTUR-Recht
statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein!
Durch die häufigen Änderungen der Gesetze und Verordnungen sehen sich öffentliche wie nichtöffentliche Eisenbahninfrastrukturunternehmen, Betreiber von Schienenwegen wie Serviceeinrichtungen einem ständigen Reformdruck ausgesetzt.
Dabei nimmt die Pflicht, diskriminierungsfreien Zugang zu gewähren, eine herausragende Stellung ein. Viele Rechtsfragen sind hier noch nicht ausdiskutiert:
Der Heidelberger Eisenbahnrechtstag widmet sich ebenso der in der Praxis oft geführten Diskussion über
Für diese
Veranstaltung konnten namhafte Referenten gewonnen werden.
Melden Sie sich noch
heute an und profitieren Sie vom geballten Know-How rund um das
Eisenbahninfrastrukturrecht!
Rund 64 Mio. € stehen im Rahmen des Marco Polo II EU-Programmes für internationale Projekte noch bis 2013 jährlich zur Verfügung. Damit soll der Straßenverkehr auf umweltverträgliche Verkehrsträger - allen voran die Schiene - verlagert werden. Mit 32 Mio. €/J stellte Deutschland die Hälfte dieses Betrages für den Ausbau, die Reaktivierung und den Neubau von Gleisanschlüssen zur Verfügung. Die Förderung ist mit Ende August ausgelaufen, um gleich im September wieder in einer leicht veränderten Neuauflage zu starten. Trotz Finanzkrise und der Gewöhnung an große Zahlen sind das beachtliche Beträge. Allerdings wird nur ein Teil der zur Verfügung stehenden Förderung abgeholt. Bei Marco Polo bleiben rund 30 % jährlich liegen, bei der Gleisanschlussförderung in Deutschland sogar 75 %. Allein bei der österreichischen Anschlussbahnförderung ist der Topf derzeit leer.
Gesamtkostennachteil muss vorhanden sein: Ausschlaggebend für den vergleichsweise geringen Ausnutzungsgrad der Marco Polo-Förderung und der Gleisanschlussförderrichtlinie in Deutschland ist aber der Umstand, dass die Unwirtschaftlichkeit des Bahntransportes im Vergleich zum Lkw-Transport nachgewiesen werden muss.
Dieser Umstand wird von Unternehmen häufig vernachlässigt. Sie gehen oft davon aus, dass die Förderung zum maximalen Prozentsatz ganz automatisch durch die Realisierung eines Logistikprojektes oder den Bau eines Gleisanschlusses zustande kommt. Weit gefehlt, meint auch Friedrich Gitterle, Geschäftsführer der AnschlussBahnProfis: "Wer nicht nachweisen kann, dass die Förderung tatsächlich einen Gesamtkostennachteil ausgleicht, geht leer aus. Daher ist die plausible und nachvollziehbare Darstellung der Unwirtschaftlichkeit auch der Dreh- und Angelpunkt unserer Förderanträge."
Mittel in Österreich ausgeschöpft: In Österreich gilt vorerst noch die reine Durchführung der Baumaßnahme als förderwürdig. Das hat wahrscheinlich dazu geführt, dass die Mittel voll ausgeschöpft wurden und neue Anträge aus dem Klima- und Energiefonds gespeist werden.
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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat die Weiterführung der Gleisanschlussförderung durch den Bund begrüßt. „Dieses Projekt ist extrem erfolgreich", sagte VDV-Hauptgeschäftsführerin Dr.-Ing. Claudia Langowsky, „in den vergangenen fünf Jahren wurde die Fracht von rund 1,5 Millionen voll beladenen Lkw durch die Gleisanschlussförderung auf die Schiene verlagert."
Die Zahlen belegten die Effizienz des Gleisanschlussprogramms: „Mit nur 44 Millionen Euro des Bundes für rund 70 Logistikprojekte wurde eine jährliche Verkehrsleistung von 2,54 Milliarden Tonnenkilometern von der Straße auf die Schiene verlagert", so Frau Langowsky weiter. „Insgesamt wurden so seit 2004 knapp eine Million Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das ist so viel wie die Stadt Flensburg im Jahr produziert. Eine bessere Kosten-Nutzen-Rechnung kann es nicht geben."
Der Präsident des Eisenbahnbundesamtes, Armin Keppel, räumte in einem Online-Interview mit der Allianz pro Schiene ein, dass viele Unternehmen nur zufällig von den Fördermöglichkeiten erfahren. „Das Programm muss aktiver beworben werden."
"Da ist noch großes Aufklärungspotenzial", sagte Hommel - Vorstandsmitglied der Allianz pro Schiene - an die Adresse von Bundesverkehrsminister Tiefensee und Bundeswirtschaftsminister Glos gerichtet. „Es gilt das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Schiene auch für kleine und mittlere Unternehmen bei dem geänderten Eisenbahnverkehrsmarkt eine durchaus interessante Alternative zum vermeinlicht flexibleren Lkw darstellen kann", so Keppel.
„Die Fördergelder für einen neuen Gleisanschluss werden immer noch nicht vollständig abgerufen", bedauerte Hommel. Seit Beginn des Bundesprogramms hat das für die Vergabe der Fördermittel zuständige Eisenbahnbundesamt nach eigenen Angaben 41 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 24 Millionen Euro bewilligt. Jährlich stehen 32 Millionen Euro zur Verfügung.
Seit dem 1. September 2007 betreibt das in Hengersberg ansässige Großsägewerk Schwaiger den 8 km langen Streckenabschnitt Deggendorf-Hengersberg in eigener Regie.
Die Gleisanlagen waren von der Deutschen Bahn jedoch jahrelang vernachlässigt worden und dementsprechend schadhaft, weshalb ein Verlust der Betriebsgenehmigung der Anschlussbahn durch die Landeseisenbahnbehörde drohte.
Die Streckenübernahme und die Reparatur der Schäden am Anschlussgleis wurde durch das österreichische Unternehmen AnschlussBahnProfis mit Sitz in Salzburg durchgeführt...
Lesen Sie den gesamten Artikel aus dem Holz-Zentralblatt und erfahren Sie, welche Leistungen von den AnschlussBahnProfis konkret erbracht worden sind.
Jährlich werden mindestens 250.000 Tonnen Rundholz, Hackschnitzel und Schnittholz über den neuen Gleisanschluss des Großsägewerkes Klausner Holz in Kodersdorf (Sachsen) umgeschlagen. Das entspricht 10.000 Lkw-Ladungen. Schon bei der Planung wurden die bahnbetrieblichen und werkslogistischen Anforderungen voll berücksichtigt.
Dafür sorgten die AnschlussBahnProfis durch das OPTIMAX Anschlussbahnkonzept.
April 2006: Güterbahnen
Die Verwendung hydrostatischer Antriebe in Verlademaschinen ist
nicht neu, schon 1974 wurden die ersten erfolgreich installiert. 1986
benötigten die Niederländischen Staatsbahnen Nederlandse Spoorwegen
"flüsternde" Rangiermaschinen für die Bahnhöfe Amsterdam und
Waatergraafsmeer. Die Maschinen sollten einerseits ferngesteuert
Naherverkehrszüge mit einer Geschwindigkeit von 8 bis 15 m/min durch
Waschanlagen ziehen, andererseits Waggongruppen mit einem Gesamtgewicht
von bis zu 500 t bei 12 km/h Geschwindigkeit rangieren.
Lesen Sie den gesamten Artikel aus dem Heft "Güterbahnen" über die Erfahrungen, Einsatzmöglichkeiten und Perspektiven von Rangierlokomotiven.